LIFT ist ein Integrations- und Präventionsprogramm, an der Nahtstelle zwischen der Volksschule (Sek I) und der Berufsbildung (Sek II) und wurde als Projekt entwickelt.

Kernelement sind regelmässige Kurzeinsätze, sogenannte „Wochenarbeitsplätze“, in Gewerbebetrieben der jeweiligen Region. Die Einsätze in den lokalen Betrieben erfolgen auf freiwilliger Basis in der schulfreien Zeit.

Die Jugendlichen werden durch die zuständigen Lehrpersonen nach LIFT-Kriterien selektioniert und durch Fachpersonen gut auf ihre Einsätze in den Betrieben vorbereitet und nach Bedarf begleitet.

Die Organisation und Durchführung des LIFT–Projekts sowie die Finanzierung der Umsetzung vor Ort ist Sache einer lokalen Trägerschaft, meist koordiniert durch die örtlichen Gemeinde- bzw. Schulbehörden und in Zusammenarbeit mit dem lokalen Gewerbe. Diese Trägerschaften werden durch die Geschäftsstelle LIFT unterstützt.

 

Zielgruppe

LIFT richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse mit einer erschwerten Ausgangslage bezüglich Lehrstellensuche und Berufseinstieg. Angesprochen sind Jugendliche mit ungenügenden Schulleistungen, fehlender Unterstützung aus dem Umfeld, wenig Selbstwertgefühl oder Motivationsproblematiken. Auch Jugendliche mit einem Migrationshintergrund oder solche, die aufgrund ihres sozialen oder familiären Umfeldes Gefahr laufen, den Berufseinstieg nicht zu schaffen, gehören zum Zielpublikum.